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Olympiade 1936 - ein Relikt in der Hamburger Altstadt

Zwischen Steinstraße und Altstädter Straße in der Hamburger Innenstadt liegt der Altstädter Hof - die Altstädter Twiete. Dieser Teil des Kontorhausviertels wurde 1936/37 errichtet, wie die schmiedeeiserne Jahreszahl über der Eingangstür angibt. Hier wurden keine Kontore sondern Wohnhäuser gebaut; es handelt sich damit um einen der letzten bewohnten Orte in diesem Teil der Innenstadt, die sonst nur durch Bürobauten bestimmt ist und abends und am Wochenende verödet. Wir suchten diesen Hof an einem verregneten Sonntag auf, die Straßen waren menschenleer. Hinter der Toreinfahrt Steinstraße 17 wartet eine Überraschung. Passend zum Olympiajahr wurde der Innenhof mit einer entsprechenden Plastik verziert, die man an dieser Stelle nicht erwartet hätte.


Zwischen den beiden Toreinfahrten befindet sich diese Olympiakunst.


Über den gesamten Gebäudekomplex und den Hof schreibt Hermann Hipp: 'Der Altstädter Hof (1936/37) versucht altstädtisches Milieu durch Erker und Giebelchen vorzuspiegeln. Beschauliche Plastiken über dem Erdgeschoss zitieren die bürgerliche Berufswelt des Biedermeier, darunter auch einen Nachtwächter; im Hof symbolisiert ein Olympionike das Baujahr 1936 (Richard Kuöhl). Der Altstädter Hof ist ein Wohnhaus; er will gleichsam die Citybildung rückgängig machen.'
Wenn man durch den Hof gegangen ist, geht es in die Altstädter Strasse eine Treppe hinunter. Hier werden die unterschiedlichen Geländehöhen in der Innenstadt deutlich.







Blick in Richtung Altstädter Straße, im Hintergrund sieht man den Sprinkenhof.
Und noch ein  Bild der Olympiaplastik.

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