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Im Bunkerwald

Westlich Geesthachts befinden sich die Besenhorster Sandberge, ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, das aus bewaldeten Dünen besteht. Hier stößt man auf eine Vielzahl von gesprengten und verfallenen Betonruinen. Die Bevölkerung bezeichnet dieses mehrere Quadratkilometer große Gebiet deshalb als Bunkerwald. Bei dem links abgebildeten Objekt handelt es sich tatsächlich um einen Ein-Mann-Beobachtungsbunker; die Mehrzahl der Relikte sind allerdings Überreste von


Produktionsanlagen der ehemaligen Schießpulverfabrik Düneberg. Ende des 19. Jahrhunderts gegründet und bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden diese Anlagen in die Dünen hineingebaut. Zur Tarnung wurde das gesamte Areal, einschließlich der Flachdächer bepflanzt. Im öffentlich zugänglichen Naturschutzgebiet trifft man an jeder Ecke auf merkwürdige Überreste. An vielen Wegen stehen noch die Betonmasten der Peitschenlampen. Auch sind Reste eines Seilbahn - Transportsystems zu entdecken.
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