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Wieder aufgetaucht - ein U-Boot-Bunker auf Finkenwerder.
Der
U-Boot-Bunker Fink II wurde von 1940 bis 1942 in Finkenwerder errichtet. Das
Bauwerk ist 139 m lang und 153 m breit. Nach Fertigstellung enthielt es fünf
Nassboxen für die Aufnahme von insgesamt 15 U-Booten. Der Bunker wurde auf
festem Land errichtet, dann ausgegraben und über eine Verbindung zum
Rüsch-Kanal, der in die Elbe führte, geflutet. Fink II war die größte
U-Boot-Basis in Deutschland. Zwei englische Bombenangriffe am 5. und 9. April
1945 verursachten nur geringe Schäden

Im Oktober 1945 wurde der Bunker gesprengt. Die Decke stürzte ein. Ein Teil der
Außenwände wurde abgetragen. 1956 wurden alle Überreste zugeschüttet und unter
einem Aussichtshügel begraben.
Seit 2001 wurde zur Erweiterung des Airbus-Geländes das Mühlenberger Loch
zugeschüttet. Die Startbahn sollte an beiden Enden verlängert werden. Der
Aussichtshügel wurde wieder abgetragen und der Bunker ausgegraben. Da sich die
Reste nicht beseitigen ließen, veränderte man schließlich den Lauf des
Rüschkanals; er befindet sich jetzt östlich des wieder sichtbaren Bunkers. Die
DASA, auf deren Werksgelände sich die Relikte befinden, startete im vergangenen
Jahr einen Wettbewerb zur Verschönerung des Bauwerks. Die Vorschläge laufen
darauf hinaus, die Boxen wieder frei zu spülen und zu fluten. Die Links unten
führen zu zwei Luftaufnahmen, die die Veränderung des Geländes vor und nach der
Verlegung des Rüsch-Kanals zeigen. Zugänglich ist das Gebiet vom Fähranleger
Rüschpark. Man geht nur ca. 10 Minuten zu Fuß elbabwärts bis zum Rüschkanal. Von
dort ist das Bauwerk gut sichtbar.
hier eine
ältere Luftaufnahme des Geländes.
eine weitere mit dem verlegten Rüschkanal
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